Wie stark belastet die PET den Körper?

Positronenstrahler, wie sie bei der PET zum Einsatz kommen, haben extrem kurze Halbwertszeiten, von max. 2 Stunden. Für die meisten radioaktiv markierten Medikamente bedeutet das, dass spätestens nach 110 Minuten nur noch die Hälfte der ursprünglich injizierten Radioaktivität im Körper vorhanden ist. Daher ist die Strahlenexposition gering. Sie entspricht etwa dem Wert der natürlichen, jährlichen Strahlenbelastung. Die Substanz selbst hat auf Ihren Organismus keine Nebenwirkung, da diese in sehr geringen Konzentrationen eingesetzt wird. Bei einer PET/CT Untersuchung wird zuerst meist ein "Niedrig-Energie CT" (low dose CT) angefertigt, der für die optimale PET Befundung und Bildüberlagerung erforderlich ist. Dieser low dose CT weist nur einen Bruchteil der Strahlenbelastung einer herkömmlichen radiologischen CT-Untersuchung auf. Für bestimmte Fragestellungen ist auf Wunsch Ihres behandelnden Arztes möglich, die PET/CT Untersuchung mit Kontrastmittel durchzuführen; der zusätzliche Vorteil neben der genaueren Lokalisationsdiagnostik ist in diesem Fall der verminderte Zeitaufwand für Sie, da 2 Untersuchungen gleichzeitig erfolgen. Die Strahlenexposition kann sich dann durch zusätzliche CT-Aufnahmen erhöhen.

Das für Sie verwendete, radioaktive Medikament wird speziell für Sie hergestellt. Da der Herstellungsprozess ziemlich heikel ist, kann es, wenn auch sehr selten, zu Produktionsausfällen kommen. Erst kurz vor dem Untersuchungsbeginn ist es dem Hersteller möglich, uns mitzuteilen, ob der Termin unsererseits eingehalten werden kann oder nicht. Sollte ein Termin ausfallen, werden wir versuchen, Sie umgehend noch zu Hause telefonisch zu erreichen, um Ihnen den Weg zu uns zu ersparen und mit Ihnen einen Ersatztermin zu vereinbaren.