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PET Übersicht

PET (Positron Emission Tomography) ist ein Schnittbild-Verfahren der Nuklearmedizin, basierend auf Untersuchungen mit Positron-emittierenden Nukliden. Verwendet werden vor allem der Biologie nahestehende Nuklide wie Sauerstoff(O), Stickstoff(N) und Kohlenstoff(C), deren Halbwertszeiten im Bereich einiger Minuten liegen - sie müssen also vor Ort mit Hilfe eines Zyklotrons produziert werden. Einzig Radiopharmaka, die mit 18-F markiert sind, können von Zentren mit Zyklotron (z.B. SWAN Isotopen AG Bern) auch an PET-Standorte ohne eigene Radionuklidproduktion geliefert werden. 

Der PET-Scanner besteht aus einer Ring-Anordnung von Szintillations - Zählern. Jeweils gegenüberliegende Gruppen werden in Koinzidenz geschaltet. Das heisst, ein Ereignis wird nur registriert, wenn es von zwei gegenüberliegenden Detektoren gleichzeitig (innerhalb weniger Nano-Sekunden) aufgenommen wird. 

Zur Berechnung der Schnittbilder werden die gefilterte Rückprojektion oder iterative Verfahren benutzt.

PET-Untersuchungen zeigen die Funktion von Organbereichen in hoher Auflösung, z.B. den Glukose-Stoffwechsel des Herzmuskels, des Gehirns oder von Tumoren.

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